Yoga für Surfer und Snowboard-Fans- warum Yoga am Strand und auf dem Berg dazu gehört!

Im Munich Yoga Club gibt es eine ganz wunderbare Palette an Menschen, die sich aus unterschiedlichsten Gründen dem Weg des Yoga zugewandt haben. Yoga für Surfer und Boarder- das ist ein Anspruch, den vor allem Sarah nicht nur unterrichtet, sondern auch voll und ganz lebt. Wenn man in ihre strahlenden Augen blickt merkt man ziemlich schnell, hier begegnet man purer Lebenslust. Ihr Unterricht ist geprägt von anstrengenden und fordernden Asanas und gleichzeitig viel Humor. Was Yoga für Surfer und Yoga für Boarder ausmacht und wer sie abseits der Yoga-Matte ist, erfahrt ihr hier. Unser Interview mit Sarah:

Munich Yoga Club: Wann und wie kam Yoga in dein Leben?
Sarah: Das kam schleichend, da ich immer viel Sport gemacht habe und aber nie gern gedehnt habe. Ich habe dann Yoga angefangen als Ergänzung zum Sport und irgendwie habe ich dann gemerkt, dass es mir richtig gut tut. Ich würde sagen so 2011 rum hat mich das Yoga-Fieber dann richtig gepackt. Ich glaube, das lag an meinem Lehrer. Er hat jede Stunde Kopfstand gemacht und ich konnte den nicht. Den wollte ich dann lernen und als ich dann meinen ersten Kopfstand hingekriegt habe, hab ich gemerkt, dass Yoga mittlerweile viel mehr für mich ist als nur eine Yoga-Pose.
Munich Yoga Club: Welcher Stil liegt Dir am meisten und warum?
Sarah: Ich bin ein flexibler Ashtangi. Eigentlich ein Widerspruch in sich 😉 Ich mag das anstrengende und herausfordernde. Ashtanga kann hart sein. Da kannst du nicht die Posen weglassen, die du nicht magst. Man lernt viel über sich und seinen Körper. Aber weil ich finde, dass es im Alltag genug Regeln gibt und man manchmal davon auch ne Auszeit braucht, mache ich auch gern Vinyasa Flow. Das dann natürlich mit Musik! Außerdem mache ich auch noch andere Sportarten, geh gern Snowboarden oder Surfen. Da hat man manchmal nicht mehr genug Power für Ashtanga.
Munich Yoga Club: Was bedeutet deine tägliche Yoga Praxis für Dich?
Sarah: Sie ist mein Anker. Wenn ich meine Matte ausrolle, bin ich dort zuhause. Egal, wo ich bin.
Munich Yoga Club: Du selbst liebst Boardsport – wie funktionert Yoga für Surfer oder für Snowboarder?
Sarah: Beim Surfen braucht man eigentlich auch fast alle Muskeln. Deshalb versuche ich meist, alle Bereiche anzusprechen. Besonders gefordert sind natürlich die Schultern. Sowohl bei der Kräftigung als auch bei Flexibilität sollte man da einen Fokus drauf legen. Beim Snowboarden geht es viel auf die Beine. Da sind dann natürlich Stehhaltungen gefragt. Aber auch hier ist es eben wichtig, die Partien wieder zu dehnen. Im Grunde versuche ich wirklich, dass meine Stunden möglichst viele Körperregionen ansprechen und lege ab und zu einen Fokus auf spezielle Themen.
Munich Yoga Club: Was sind die Gemeinsamkeiten von deiner Yoga Praxis und einem tollen Surftag am Meer oder einem Tag auf dem Berg für Dich?
Sarah: Was für mich all diese Aktivitäten verbindet ist mit Sicherheit meine Leidenschaft dafür. Ich liebe Surfen, Snowboarden und Yoga. So einfach ist das 🙂
Munich Yoga Club: Welche Asanas sind für Dich immer noch eine Herausforderung und warum?
Sarah: Für mich waren Rückbeugen lange Arbeit. Ich bin nicht von Natur aus besonders „backbendy“. Außerdem sind Rückbeugen für die meisten Menschen emotional auch herausfordernd. Da schließe ich mich nicht aus. Ich wundere mich manchmal immer noch, dass ich manche Asanas mittlerweile kann.
Munich Yoga Club: Was können die Schüler in deinen Stunden erwarten?
Sarah: Spaß. Zumindest meistens. Ein bißchen Anstrengung und Schweiß und dafür die wohlverdiente Entspannung am Ende.
Munich Yoga Club: Warum sollten auch Surfer und Snowboarder in deine Stunde kommen?
Sarah: Weil Yoga wirklich für alle gut ist und bei den meisten Sportarten nur hilft!
Munich Yoga Club: Und welchen Surf-Spot oder Berg auf der Welt würdest Du empfehlen?
Sarah: Kann man gar nicht so pauschal sagen. Es kann überall schön sein, wenn die Wellen oder der Schnee passen. Auch in München 🙂

Hier geht es zu Sarahs Stunden!